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Der Westsibirische Laika
ich habe alles mögliche aus den Netz zusammengetragen um
möglichst viel über die Rasse zu berichten :

Standard der Westsibirischen Laika ( genehmigt durch FCI 1980 )
Diese Rasse wurde durch Kreuzung der untereinander nahe verwandten
Chanteisker und Mansijsker Laika-Schläge und auch der Hunde der russischen
Jäger des Nord-Urals und West-Sibiriens geformt. Außer der heimatlichen
Ortsherde in den Gebieten der Jagdindustrie ist diese Rasse weit in der
mittleren Zone der ehemaligen UdSSR verbreitet, wo es eine hohe Anzahl der
Tiere gibt, sie wird auch in den großen Zuchtanstalten gezüchtet. In einer
Reihe von Jagdgebieten gibt es spezielle Zuchten des Westsibirischen Laika.
Gesamterscheinung:
Trockene Konstitution, mittelgroß, Widerristhöhe liegt bei den Rüden
zwischen 54-60 cm, bei den Hündinnen 52-58 cm. Index Länge zur Höhe (=
Rumpflänge x 100/Widerristhöhe): beim Rüden 103 - 107, bei den Hündinnen 104
- 108.
Typ des Verhaltens:
Ausgeglichen, lebhaft.
Typische Bewegung:
Kurzer Trab wechselnd mit Galopp.
Farbe:
Verschieden; weiß, Pfeffer-Salz, rot und grau in allen Schattierungen.
Schwarze Farbe ist zugelassen, auch Gescheckte und mit Platten derselben
Farben.
Haar:
Harte Grannenhaare und gut entwickeltes Unterhaar. Deckhaare gerade,
grob. Dank dem stark entwickelten und dichten Unterhaar ist es etwas
abstehend und sieht reich aus. An Kopf, Ohren und an den Vorderseiten der
Gliedmaßen ist das Haar kurz. An Widerrist, Hals, Schultern und an den
hinteren Seiten der Gliedmaßen ist das Haar länger und bildet am Jochbein
den Backenbart, am Hals den Kragen und an den hinteren Seiten der Gliedmaßen
kleine Fahnen.
Skelett:
Gut entwickelt, aber nicht massiv und nicht grob. Muskulatur kräftig, gut
entwickelt.
Kopf:
Trocken, in der Form ähnelt er dem gleichschenkligen Dreieck. Der Fang
ist lang, zugespitzt. Der Übergang von der Gehirnpartie zum Fang ist
allmählich, wenig erkennbar. Die Lefzen sind trocken, gut anliegend. Die
Ohren sind stehend, hoch angesetzt, zugespitzt.
Augen:
Oval, schräg gestellt, von dunkler Farbe.
Gebiß:
Weiß, groß; Scherengebiß.
Hals:
Muskelig, trocken, Widerrist stark betont.
Brust:
Gut entwickelt.
Rumpf:
Rücken stark, gerade; die Lenden kurz, elastisch. Kruppe breit, muskulös,
leicht abfallend. Bauch leicht aufgezogen.
Vordere Gliedmaßen:
Mit muskulösen, schräg gestellten Schultern, Läufe lang. Mittelfuß nicht
lang, leicht geneigt.
Hintere Gliedmaßen:
Muskulös, kräftig, mit gut ausgeprägten Winkeln der Sprunggelenke.
Pfoten:
Oval, gewölbt, mit geschlossenen Zehen. Afterkrallen sollen entfernt
werden.
Rute:
Stark geringelt, wird über den Rücken oder über die Keulen getragen.
Quelle :www.laika-club.de
Laika (russisch лаять (lajat′) = bellen, Pl. Laiki) ist
aber auch der Name von Russischen Hunderassen. Die einzelnen Rassevertreter
sind sich sehr ähnlich, alle etwa 65 cm groß und werden bis 30 kg schwer.
Auch innerhalb einer Rasse divergieren sie wie bei vielen "Gebrauchshunden",
wo die Rassezugehörigkeit nachrangig ist, gegenüber dem tatsächlichen
Einsatzgebiet. Der Allunions -
Kynologenkongress in der damaligen
Sowjetunion stellte 1947 für vier Laika-Rassen Standards auf, drei davon
sind inzwischen von der
FCI anerkannt. Neben diesen Standards gibt es noch viele regionale
Rassen. Der Kongress ignorierte mit dieser Definition den international
anerkannten Karelischen Bärenhund aus Finnland, der zweifellos auch ein
Laika ist, und ersetzten ihn durch den schwarz-weißen Russisch-Europäischen
Laika.
Für alle Laikas gilt in etwa: dichtes Fell mit reichlich Unterwolle,
fuchsfarbig, graurötlich, schakalfarbig, wolfsfarbig, gelb, schwarz/weiß.
Stehende, etwas seitlich angesetzte Ohren und ein aufgerollten Schwanz.
Jagd
Laiki sind selbstständig jagende Hunde, mit einer trotzdem starken
Führerbindung. Ihre Aufgabe ist das selbstständige Finden, Stellen und
Verbellen der Beute. Dabei setzen sie typischerweise alle Sinne
gleichberechtigt ein und nicht nur ihre Nase. Im Unterschied zu
Elchhunden jagen sie typischerweise nicht
sehr weit und suchen etwa alle 20-30 Minuten den Kontakt zum Hundeführer.
Der Laika wird im Russland als Allrounder genutzt . Er jagt alles vom
Eichhörnchen bis zum Bär /Elch . Der Laika ist ein stumm jagender Hund ,der
erst am Wild anfängt zu Bellen. An der Intensität des Bellens kann ein
geübter Führer erkennen ,welches Wild er gerade stellt . Bei uns in
Deutschland wird die Rasse vorwiegend für die Schwarzwildjagd eingesetzt .
Die Ausbildung zu einem Jagdgebrauchshund ist natürlich auch möglich . Der
Laika ist vom Wesen her ,sehr Menschen bezogen ,freundlich und kinderlieb
,er ist sehr gelehrig und aufmerksam. Er kommt gut mit anderen Haustieren
aus ,wenn er mit ihnen aufgewachsen ist . Was auf der Jagd natürlich ganz
anders sein kann . Wenn er zuhause die Katze in Ruhe lässt ,bedeutet es noch
lange nicht ,das er auf der Jagd keine erlegt. Die Rasse sollte am besten
nur in Jägerhände gegeben werden ,da der Hund gefordert werden soll.
Quelle :Wikipedia

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