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Die jagdliche Ausbildung von Anouk
Auf dieser Seite will ich über die Ausbildung von Anouk berichten .Natürlich muss ich gleich darauf hinweisen ,das ich in dieser Beziehung absoluter Laie bin . Die Seite werde ich natürlich öfter Aktualisieren um auf den Stand der Ausbildung hinzuweisen. Fehler werde ich sicher auch ein paar machen ,aber ich will hier nur aufzeigen ,das es nicht so einfach ist . Ich besorgte mir als Erstes ein paar Bücher, um schon mal nicht ganz falsch anzufangen. Natürlich folgt auch eine Ausbildung bei unserer Jagdgruppe. Der Jaghundwelpe / Markmann Vom Welpen zum Jagdhelfer / Markmann Der Gebrauchshund / Hegendorf/Uhde
Dei Bücher halfen mir schon mal für den Anfang, um den Hund in die richtige Bahn zu lenken . Die ersten Befehle hatte er mit Leckerli ziemlichschnell erlernt . Sitz, Platz ,bei Fuß gehen usw. gingen relativ schnell. Auch die ersten Futterschleppen mit Pansen hatte er schnell gefunden . Besonders gerne spielen wir auch mit der Angel, an der ich alles Mögliche befestige . Mal ist es eine Schwinge ,oder ein Stück Fell oder auch mal nur ein Tennisball . Nachdem wir mal wieder ein Wildschwein erlegt hatten ,zog ich die Schwarte ca. 800m kreuz und quer durch den Wald . Am Anfang war noch eine Menge Schweiß zu sehen ,aber nach so ca. 50 m war nur noch die Duftfährte da .Ich zog sie dann über frische Saufährten und Stellen ,wo sie in der Nach vorher gebrochen hatten . Dann durfte Anouk die Fährte nachsuchen . Ich brauchte ihn eigentlich gar nicht groß erklären was ich von ihm wollte und es ging los . Er setzte seine Nase auf den Boden und legte los . Wie auf einer Schiene lief er auf der Spur und wenn er darüber hinausschoss ,ging es zurück und er ging Zickzack bis er wieder auf der Spur war . Als er die Decke gefunden hatte ,zerrte er sie hinter dem Busch hervor und beutelte sie so richtig durch . Ich lobte ihn ausgiebig und das freute ihn umso mehr. Auch ein paar künstliche Schweißfährten mit allen möglichen Blut ( Sau ,Hirsch ,Rind ,Reh ) arbeitete er schon fleißig aus. Ich wollte das natürlich am Anfang nicht so schwer machen und lies diese nicht lange stehen. Grundgehorsam : Anouk blieb bei unseren ersten Waldausflügen immer an der 15m Feldleine um nicht stiften zu gehen . Ich übte mit ihm ,das er bei Doppelpfiff sofort kommen musste ,was mit der Zeit immer besser ging . Auch schoss ich im Wald immer wieder mal um ihn an den Schussknall zu gewöhnen . Zuhause hatte er plötzlich gemerkt ,das er leicht abhauen kann ,weil wir kein geschlossenes Grundstück haben . Somit ging er jetzt täglich auf Nachbarschaftserkundung. Mein Hundetrainer gab mir den Tipp mit einer mit Steinen gefüllten Blechdose . Also verfolgte ich ihn und warf die Dose in sein Nähe . Anschließend gab es noch einen kräftigen Anschiss und er merkte das ich auch ohne Leine auf ihn einwirken konnte. Die nächsten Übungen bestanden darin ,ihm "Bei Fuß gehen " beizubringen . Auch dies wurde mit Leckerlis gefördert. Ich trainierte mit ihm ,das er sich ständig nach mir zu orientieren hat, indem ich öfter ,wortlos die Richtung gewechselt habe. Somit wusste er nie ,wohin es ging . Ich machte auch nicht den Fehler ,das ich hinter dem Hund herlaufe und ihm den Weg aussuchen lasse . Den Ich bin der Führer und bestimme wo es lang geht. Der Hund hat sich somit unterzuordnen . Bei kleineren Spielereien mache ich ihm immer wieder klar ,das ich der Stärkere bin .Er wehrt sich nur ganz kurz ,wenn ich ihn zu Boden drücke. Auch meine Freundin musste ihn am Anfang so behandeln ,da er bei ihr öfter probiert hat ,das er sich durchsetzt. Ich finde das ist unbedingt nötig, da der Hund dann weiß, wo er in der Rangordnung im Familienrudel steht. Er ist viel ausgeglichener, weil er nicht ständig um die Rangordnung kämpfen muss. .Auch für uns ist es leichter mit ihm umzugehen .Im Wald trainieren wir die Leinenführigkeit, indem das wir ganz nahe an Bäumen vorbeilaufen , so das er uns folgen muss um, sich nicht mit der Leine zu verfangen . Ich kann mit der Feldleine in Zickzack durch die Bäume laufen und Anouk folgt immer der Leine .
Apportieren : Der Laika ist nicht gerade ein Musterhund wenn es um Apportieren geht. Vielleicht ist auch nur Anouk so , ich weiß es nicht. Ich habe am Anfang mit Tennisbällen angefangen . Anouk preschte zwar schnell hinterher und nahm sie auf ,aber er brachte sie mir nicht . Nachdem ich ihm klar gemacht hatte ,das es eine kleine Belohnung fürs bringen gibt, ging es schon besser . Ich kaufte als nächstes ein Hasendummy mit echten Fell ,den er sehr gerne apportiert. Wir fingen im Haus ,auf kurze Entfernung damit an und wenn das Wetter passte, dann wurde der Dummy schon mal durch den Garten geworfen. Nach Beginn der Jagdausbildung im April geht es nun richtig zur Sache. Anouk muß das Apportel in den Fang nehmen . Ich bringe es ihm mit Leckerli bei . Anouk muss Sitz machen und auf Kommando Apport den Dummy nehmen. Danach nehme ich ihn den Dummy mit Kommando Aus wieder ab und belohne ihn . Nach kurzer Zeit brauche ich den Dummy nur noch hinhalten und er nimmt ihn von selbst. Wenn er ihn fallen lässt ,lasse ich ihn mir, mit Kommando, in die Hand geben ,erst dann gibt es eine Belohnung. Er bringt den Dummy auch aus dem Wasser und hat so ganz schnell die Angst vorm tiefen Wasser verloren . Gleich beim zweiten Mal schwamm er los um ihn zu holen. Verhalten am Wild : Ich wohne ca. 200m von einem Tierpark entfernt ,wo es Wildschweine ,Rotwild, Rehwild ,Dammwild ,Mufflon , Enten und alles mögliche an Kleintieren gibt . Somit hat Anouk schon von klein auf ,sehr vie Umgang mit Wild . Auch durch lange Reviergänge lernte er schon viel Wild kennen ,das sich natürlich anders verhalten hat als im Wildpark . Ich förderte sein Verhalten gegenüber den Wildschweinen in dem ich ihn belohnte ,wenn er sie ausgiebig verbellte. Der kapitale Rothirsch kommt schon immer zu uns ans Gitter ,wenn er uns sieht ,um sich mit Anouk ein Fernduell zu liefern . Auch die Hirschkühe starten Scheinangriffe gegen Anouk ,was er mit aufgeregten Bellen konterte. Entenjagen macht natürlich auch viel Spaß ,aber da er an der Leine ist, kann nicht allzu viel passieren . Im Alter von 7 Monaten sind die Nachbarkatzen sehr interessant und werden bei Anblick sofort gejagt. Anouk bleibt im Wald jetzt angeleint ,da er anfängt Rehe zu hetzen . So nun ist es Oktober und Anouk hat seine Bayerische Jagdgebrauchshundeprüfung bestanden und ich kann seinen Werdegang anhand der Prüfungsfächer erläutern . § 13 Prüfungsfächer vor dem Schuß (Gehorsamsfächer) a) Appell Den Appell hat der Hund ohne Wildberührung dadurch zu beweisen, daß er dem Führer auf Pfiff, Zuruf oder Zeichen Folge leistet. Bei der Prüfung wird der Führer aufgerufen. Nach Weisung schnallt er seinen Hund. Dieser darf sich längere Zeit der Einwirkung seines Führers nicht entziehen. Der Führer läßt ihn einige Minuten frei laufen und gibt dabei auf Zuruf des Obmanns einen Schuß und bei Bedarf einen weiteren Schuß ab. Der Hund soll möglichst unbeeindruckt weitersuchen. Nach Feststellung der Schußfestigkeit ist der Hund erst nach Aufforderung wieder anzuleinen. Handscheue, schußscheue und hochgradig schußempfindliche Hunde scheiden aus. Mit dem Schuß hatten wir keine besonderen Probleme ,Anouk hatte mehr das Problem ,sich von mir zu lösen und weiter weg zu bewegen . Nachdem er mehrere Hasenspuren gearbeitet hatte, brauchte ich ihn nur mit dem Kommando "Such den Hasen " loszuschicken und er stöberte die ganzen Wiese ab um eine Spur aufzunehmen .Gottseidank waren auf der Übungswiese keine Hasen unterwegs. b) Verhalten am Stand Bei einem improvisierten Treiben werden die Führer mit ihren angeleinten Hunden als Schützen an einer Dickung aufgestellt, die von einigen Personen mit dem üblichen Treiberlärm durchgegangen wird. Jeder Führer hat - jeweils auf Anordnung eines Prüfers - zu schießen. Der Hund soll sich bei dieser Prüfung durchaus ruhig verhalten, er soll nicht anhaltend Laut geben oder anhaltend winseln und soll nicht an der Leine reißen. Diese Übung hatten wir des öfteren mit fertigen VGP Hunden geübt. Somit war dies nicht so schwierig, da Anuok nicht Schußempfindlich war. Ich lies ihn Platz machen und beruhigte ihn etwas . c) Leinenführigkeit Sie wird im lichten Stangenholz geprüft. Der Führer muß die Umhängeleine lose durchhängen lassen, er darf sie nicht in der Hand halten. Der Hund soll nicht an der Leine ziehen und soll beim Umgehen von Bäumen unmittelbar seinem Führer folgen. Diese Übung hatten wir am Anfang unserer Ausbildung stundenlang geübt. Bereits als Junghund hatte ich es mit der 8m Flexileine geübt ,indem ich ihn Sitz machen lies und dann Kreuz und Quer durch die Bäume lief . Anuok lernte dabei, das er nur der Leine folgen brauchte um wieder zu mir zu kommen . § 14 Prüfungsfächer nach dem Schuß a) Rotfährten Bei der Prüfung auf der Rotfährte muß der Hund eine 300m lange Riemenarbeit bis zum Stück leisten. Bei der Ausbildung haben wir ein paar Schweißfährten gearbeitet ,die waren nie ein Problem für Anouk . Am besten hat er sie gearbeitet ,wenn er am Tag zuvor nichts zu Fressen bekam. Auch wenn die Fährte länger als drei Stunden alt war ,war sie interessanter für ihn. Ich habe in unseren Revier einmal eine 1000m Fährte gespritzt und diese nach 24 Std. gearbeitet. Diese hat er ohne Zurückgreifen ,oder Abkommen in einem Zug durchgearbeitet.
Die Riemenarbeit ist mit gerechter Schweißhalsung und mindestens 6m langem, voll abgedocktem Schweißriemen oder entsprechender Leine durchzuführen. Bei der Riemenarbeit müssen die drei Prüfer dem Hund folgen. Der Hundeführer darf den Hund vorübergehend anhalten oder ablegen, um selbst nach Schweiß zu suchen. Er dart den Hund auch durch Vor- oder Zurückgreifen oder sonstige gerechte Hilfen unterstützen. Nur in diesen Fällen sollen die Prüfer stehenbleiben, niemals aber dürfen sie warten, wenn sie feststellen, daß der Hund von der Fährte abgekommen ist, ohne daß es der Führer merkt. Vielmehr sollen die Prüfer auch in einem solchen Fall dem arbeitenden Hund folgen.. Ist der Hund mehr als etwa 60m von der Fährte abgekommen, ohne daß der Hundeführer ihn entsprechend korrigiert, rufen die Prüfer den Hundeführer zurück, damit dieser seinen Hund neu anlegen kann. Der Hund darf zweimal zurückgenommen und neu angelegt werden. Korrigiert der Hundeführer seinen abgekommenen Hund innerhalb der Entfernung von etwa 60m, gilt dies nicht als neues Anlegen. b) Verhalten am Stück Der Riemenarbeiter wird nach erfolgreicher Arbeit unangeleint am Stück abgelegt, Er darf dabei eine Halsung tragen und neben ihn darf ein Gegenstand (z. B. Rucksack) gelegt werden. Der Hund wird von den Prüfern beobachtet, die sich außer Wind so verbergen müssen, daß er sie nicht eräugen kann. Alle anderen Personen müssen sich ebenfalls außer Wind und weit außer Sicht des Hundes begeben. Der Führer darf auf seinen Hund nicht einwirken. Sobald die den Hund beobachtenden Prüfer das Verhalten beurteilen können, was höchstens fünf Minuten dauern soll, kann der Führer seinen Hund abholen. Das Verlassen des Stückes ist dem Hund nicht als Fehler anzurechnen. Auch nicht der Versuch des Apportierens. Hunde, die anschneiden, scheiden aus. Anouk ist kein Anschneider und somit war diese Übung auch kein Problem . Wir haben dies nicht geübt . c) Verlorenbringen von Hasen oder Wildkaninchen auf der Schleppe 1. Diese Arbeit muß im Walde geprüft werden. Von dem mit etwas Bauchwolle gekennzeichneten Anschuß wird das Wild unter Einlegung von zwei stumpfwinkligen Haken 300m weit geschleppt. 2. Die Schleppen müssen jeweils von einem Prüfer gelegt werden. Die Entfernung zwischen den Schleppen muß in ihrer ganzen Länge mindestens 80m betragen. Der Hundeführer gibt dem Prüfer an, ob er ein oder zwei Stück Wild (gleicher Wildart) zur Schleppenarbeit verwenden will. Werden zwei Stück Wild gewünscht, kann der Führer bestimmen, welches Stück am Ende der Schleppe niederzulegen ist. 3. Das zum Bringen bestimmte Stück darf nicht in eine Bodenvertiefung gelegt oder versteckt werden. Nach dem Legen der Schleppe hat sich der Prüfer in Verlängerung der Schleppe zu entfernen und sich außer Wind so zu verbergen, daß er vom Hund nicht eräugt werden kann. Bei Schleppenarbeit mit zwei Stück Wild muß er das verbliebene Stück frei, etwa 3 m, vor sich hinlegen. Er darf dem Hund nicht verwehren, dieses Stück aufzunehmen. Jedes niedergelegte Stück Wild muß von der Schleppleine befreit sein. 4. Der Hund darf das Legen der Schleppe nicht eräugen. 5. Der Hundeführer darf die ersten 20m der Schleppe am Riemen arbeiten. Dann muß er den Hund ablaufen lassen und stehenbleiben. Falls der Hund zurückkehrt und nicht selbständig die Schleppe wieder annimmt, darf der Hundeführer ihn noch zweimal ansetzen. Unter Ansetzen ist dabei jede Einwirkung des Hundeführers auf den Hund zu verstehen, erneut die Schleppe aufzunehmen. 6. Dachshunde können auf der Haarwildschleppe anstelle der freien Schleppenarbeit Riemenarbeit oder Arbeit an der Feldleine (die mindestens 6m lang sein muß) leisten. Dabei sollen geeignete Markierungen verwendet werden, damit die Prüfer den Spurverlauf erkennen können. Die gewählte Arbeit ist vom Führer vorher anzusagen. Bezüglich Ansetzen und Abkommen sind die Bestimmungen wie bei der Arbeit auf der Rotfährte (§ 14a) sinngemäß anzuwenden. Dies haben wir nach der Apportausbildung jedes Wochenende geübt . Anouk hatte schnell kapiert ,das das Bringen der Beute mit einem Lekerlie (Frolic) belohnt wird und somit war er immer sehr schnell da. Bei der Ausbildung bemerkte ich das er eigentlich nur der Fährte des Schleppenlegers gefolgt ist.Sobald dieser das Kaninchen abgelegt und gerufen hatte ist Anouk nur in die Richtung gelaufen ,wo der Ruf herkam .Da er ja wußte ,wo dieser stand, lag auch das Karnickel. Wir hatten dann mehrere Sachen ausprobiert um ihn das wieder abzugewöhnen. Wir zogen das Kaninchen zu zweit und nach der Hälfte entfernte sich der zweite Helfer und ging in eine andere Richtung und versteckte sich .Oder der Schleppenleger legte das Karnickel ab und ging über einen großen Bogen wieder zurück und hat dann erst gerufen . d) Verlorenbringen von Federwild 1. Eine Federwildschleppe wird möglichst mit Nackenwind auf bewachsenem Boden unter Einlegung von zwei stumpfwinkeligen Haken mindestens 150 m weit (ca. 200 Schritte) gelegt. 2. Bei der Federwildschleppe der Dachshunde darf der Führer seinem Hund nach dem Aufnehmen des Stückes entgegengehen, jedoch höchstens bis zur Hälfte der Schleppenstrecke. Das Heranziehen des Stückes steht dem Bringen gleich. Die Riemenarbeit der Dachshunde bei der Federwildschleppe entfällt. 3. Im übrigen sind die Bestimmungen der Nummern 2 bis 5 von Buchstabe c (Haarwildschleppe) sinngemäß anzuwenden. Ente oder Kaninchen - für Anouk egal , Hauptsache es gibt eine Belohnung fürs bringen . e) Wasserarbeit 1. Eine tote Ente wird in - erforderlichenfalls auch hinter - eine Schilfpartie oder Deckung mindestens 10m weit geworfen. Der Hund darf weder das Werfen noch die im Wasser liegende Ente vom Ufer aus eräugen können. Diese Ente muß der Hund finden und seinem Führer bringen. Es ist dem Hundeführer gestattet, seinen Hund bei dieser Arbeit durch Zuruf, Wink oder Pfiff zu unterstützen und zu lenken, erforderlichenfalls auch durch richtungweisenden Steinwurf. Der Hund muß innenhalb von fünf Minuten das Wasser annehmen. Die Wasserarbeit nahm einen sehr großen Teil unserer Ausbildung ein . Wir mußten die Hunde ,nachdem sie ans Wasser gewöhnt waren, langsam dazu bringen Enten zu apportieren . Ich bin dann im Internet auf eine Homepage gestossen ,wo Schwimmenten verkauft wurden . Diese waren preislich sehr günstig und konnten ein paar mal verwendet werden . Die Wildenten waren ausgehöhlt und mit einem Schwimmkörper versehen . Des weiteren waren sie in einem Bratennetz verpackt . Somit hingen keine Flügel und Ständer umher . Fleisch war auch nicht mehr an der Ente ,somit konnte er nicht auf dumme Gedanken (Anschneiden) kommen. Wir fingen dann auf kurze Distanzen an um die Hunde ans apportieren zu gewöhnen. Am Anfang blieb er noch an der Leine um Korrekturen durchführen zu können. Es wurde beim apportieren auch öfter mal geschossen um die Hunde daran zu gewöhnen. Anouk lies sich dadurch nicht aus der Fassung bringen . 2. Zur Prüfung der Schußfestigkeit bei der Wasserarbeit wird, für den Hund sichtig, eine tote Ente möglichst weit in das offene Wasser geworfen und der Hund zum Bringen aufgefordert. Der Hund muß innerhalb von zwei Minuten nach dem ersten Ansetzen das Wasser annehmen. Während dann der Hund auf die Ente zuschwimmt, gibt der Hundeführer oder ein Dritter auf Anweisung. des Richterobmannes einen zur Feststellung der jagdlichen Brauchbarkeit geeigneten Schrotschuß ab. Der Hund muß nun die Ente bringen. 3. Für die Dachshunde steht das Anländen dem Bringen gleich. f) Anforderungen bei den Schleppen- und Wasserarbeiten 1. Beim Verlorenbringen von Haar- und Federwild hat der Hund das Stück zu finden und in gutem Zustand zu bringen. Ein Hund, der ein Stück beim erstmaligen Finden nicht bringt, scheidet aus der Prüfung aus. Im Falle der Verwendung von zwei Stück bei den Schleppenarbeiten wird das Finden des einen und das Bringen des anderen Stückes nicht als Fehler gewertet. 2. Wird ein Hund bei der Schleppenarbeit oder beim Bringen durch außergewöhnliche Umstände gestört, so ist es in das Ermessen der Prüfer gestellt, ihm eine neue Arbeit zu gewähren. Jugendprüfung des Laikaclub 2009 Die Jugendprüfung setzt sich aus folgenden Prüfungen zusammen : Hasenspur Wasserfreude Führigkeit Allgemeiner Gehorsam Schussfestigkeit Feld Kreistest Die JP hat die Aufgabe, die Hunde auf ihre angewölften Anlagen zu prüfen. Die Bewertung soll dem Alter des Hundes entsprechend sein. Die Benotung von Anouk war wie folgt : Hasenspur 6 Wasserfreude 5 Führigkeit 5 Allgemeiner Gehorsam 6 Schussfestigkeit Feld 9 Kreistest 9 Die Noten setzen sich zusammen: 7-9 sehr gut, 5-6 gut, 3-4 genügend,1-2 mangelhaft. Ich hatte, Dank EDDA, die Chance ein Schwarzwildgatter zu besuchen, um mit Anouk unter kontrollierbaren Bedingungen auf Schwarzwild zu werken. Anouk hat sich im Gatter erst mal an den Fährten festgesaugt ,doch er konnte im ca 2ha großem Gelände die Sauen nicht gleich finden. Somit half ich ihm ein wenig. Wir konnten dann als Team die Sauen hoch machen und durch das Gatter jagen , was er mit aufgeregten bellen tat.
Videos Hier stelle ich selbst gedrehte Videos von Anouk ein . Diese wurden bei Myvideo hoch geladen :
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